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Routerfreiheit bei DOKOM21

Liebe DOKOM21-Kunden,

wie Sie sicherlich schon den Medien entnommen haben, tritt am 1. August das Gesetz zur Routerfreiheit in Kraft. Für DSL-Kunden gibt es die Routerfreiheit bei DOKOM21 schon immer. Neu an dem Gesetz ist, dass auch Kunden, die Ihre Internetverbindung über einen Breitbandkabelanschluss beziehen (z.B. DOKOM21 Multimedia) die Möglichkeit haben, einen Router ihrer Wahl zu nutzen. Entscheiden Sie künftig selbst, ob Sie die von DOKOM21 angebotene Hardware oder einen eigenen Router einsetzen. Die Wahl des Routers hat unterschiedliche Auswirkungen, die wir Ihnen kurz und verständlich erklären möchten.

Sie nutzen wie bisher die von DOKOM21 angebotene Hardware:

Für Sie ändert sich nichts. Sie erhalten eine vorkonfigurierte und einsatzbereite Hardware und können sofort los-surfen. Selbstverständlich erhalten Sie die Zugangsdaten zu Ihrem Router. Sollte es zu einer Störung kommen, steht Ihnen die DOKOM21 Kundenberatung gerne zur Seite und sendet Ihnen im Fall, dass der Router bzw. das Kabel-Modem defekt ist, neue Hardware zu.

Sie nutzen alternativ einen eigenen Router:

DOKOM21 stellt Ihnen den Internet-Anschluss bereit und Sie nutzen einen Router Ihrer Wahl. Anstelle einer Hardware erhalten Sie von uns eine Schnittstellenbeschreibung, die Sie zur Auswahl eines Endgerätes benötigen. Diese enthält sämtliche technische Informationen, die Sie in Verbindung mit den Konfigurationsdaten für die Inbetriebnahme und den Anschluss an das DOKOM21-Netz benötigen. Ihren Router müssen Sie selbständig konfigurieren. Dabei kann es vorkommen, dass Ihr selbst erworbener Router nicht kompatibel mit dem System von DOKOM21 ist. Anschluss und Inbetriebnahme liegen komplett im Verantwortungsbereich des Kunden und DOKOM21 übernimmt keinerlei Verantwortung für die von Ihnen angeschaffte Hardware. Wenn Sie die Inbetriebnahme nicht selbstständig umsetzen können und Sie den DOKOM21 Installations-Service beauftragen müssen, wird Ihnen dieser Einsatz in Rechnung gestellt. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass DOKOM21 keine Router-Empfehlung geben kann.

Künftig haben Sie die Möglichkeit, die DOKOM21-eigene Hardware zurückzugeben und einen eigenen Router einzusetzen. Ob und in welcher Höhe gegebenenfalls Wechselkosten für Sie anfallen, ist noch nicht abschließend geklärt.

Die Einführung der Routerfreiheit bringt eine Vielzahl von Änderungen der internen Abläufe mit sich. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir Ihnen heute noch keine Schnittstellenbeschreibung/Zugangsdaten mitteilen können.

Wenn Sie einen eigenen Router nutzen möchten, dann melden Sie sich bitte bei der DOKOM21-Kundenberatung. Wir merken Ihre Anfrage vor und setzen uns mit Ihnen in Verbindung sobald die Abläufe definiert sind. 

Sie können jederzeit von der Routerfreiheit zurücktreten und die von DOKOM21 gestellte Hardware einsetzen.    

   

Achtung aus aktuellem Anlass: Routerschutz vor Hacker-Angriffen

Immer wieder nutzen Hacker Sicherheitslücken in Routern aus. Betroffenen Personen fällt es meist erst mit der Telefonrechnung auf. Denn Folgen eines solchen Angriffs sind oft hohe Kosten für stundenlange Telefonate ins Ausland oder zu Sonderrufnummern.

Einziger Schutz ist die aktuelle Geräte-Software und die Deaktivierung des Fernzugangs Ihres Routers. Für die Sicherheit des Routers und einen entstandenen Schaden ist einzig der Kunde verantwortlich. DOKOM21 betreibt als Sicherheitsmaßnahme für alle Kunden ein Fraudmanagement. Dieses kann eventuelle Schäden nicht verhindern, aber deutlich reduzieren, denn untypische Gesprächsverhalten werden aufgezeichnet und betroffene Rufnummern gesperrt.

Wenn Sie als DOKOM21 Kunde eine AVM-Fritz!Box erhalten haben, ist der Fernzugang automatisch gesperrt und muss selbst entsperrt werden. Sie möchten vom Fernzugang Gebrauch machen? Versehen Sie diesen mit einem sicheren Passwort. Der interne Zugang zu Ihrer Fritz!Box sollte ebenfalls mit einem Passwort gesichert werden. Die aktuelle Software-Version lässt sich häufig über die Bedienoberfläche des Routers herunterladen. Neue Versionen werden nicht immer automatisch installiert. Daher muss selbstständig nach Updates gesucht werden. Ferner können Sie Anrufe in internationale Netze und zu Sonderrufnummern kostenlos bei der DOKOM21 Kundenberatung sperren lassen.

Bitte halten Sie sich auch über Seiten der Endgeräteanbieter auf dem Laufenden. Nutzen Sie z.B. die Homepage von AVM http://avm.de/

Aktuell berichtet Heise.de über Probleme mit folgenden Fritz!Boxen, wenn darauf eine Firmware läuft, die älter als 6.30 ist: Fritz!Box 3272/7272, 3370/3390/3490, 7312/7412, 7320/7330 (SL), 736x (SL) und 7490. Wer eine solche betreibt, sollte sie umgehend auf den aktuellen Stand bringen, da sie ein beliebtes Angriffsziel für Online-Ganoven ist.

Den vollständigen Artikel von heise.de finden sie hier!

   

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